Vom Parkplatzboden zum Gemeinschaftsgarten

An der südlichen Friedrichsstraße Nr. 20 entsteht ein neuer Gemeinschaftsgarten. Daran arbeiten der Verein „Im Garten“, die „Bauhütte GbR“ und die TU- Projektwerkstatt „Terra Preta“. Leider ist der ehemalige Parkplatzboden denkbar ungeeignet für die direkte Begrünung. Für die weitere Planung musste jedoch erst einmal der genaue Zustand des Bodens festgestellt werden. Dies Aufgabe übernahmen Aktive von MamaSoil. Hier die neuesten Erkenntnisse:

+++ Dezember 2018 +++

Aktive der MamaSoil Crew untersuchten dafür den Boden und fanden die für Parkplätze und Baustellen typischen Verdichtungen und Rückstände von Baumaterialien vor. Auf dem Boden lag verschiedener Müll auf, wie Zigarettenstummel, Stifte und Verpackungen. Das Foto zeigt eine Profilwand mit Blick zum TAZ-Neubau. Der Boden ist wie erwartet für Begrünung ungeeignet, da er nicht nur verdichtet ist, sondern auch Humus zur Nährstoffversorgung der Pflanzen fehlt. Der Anblick ist recht typisch für einen Berliner Nachkriegsboden. Es ist viel Bauschutt in Form von Ziegeln in tieferen Schichten zu sehen.

Das Bodenprofil weist jede Menge Bauschutt bis in die tieferen Horizonten auf. Für eine Begrünung fehlt mindestens ein humoser Oberboden.

Die MamaSoil Aktiven empfehlen, die ersten 10 cm des Bodens durch ein 2 mm Sieb zu sieben, damit scharfkantige Gegenstände und Müll entfernt werden. Dies erhöht die Sicherheit z. B. für spielende Kinder auf dem Gelände. Im Anschluss könnten diese oberen 10 cm mit Mutterboden durchmischt werden, was das Anlegen einer Liegewiese ermöglichen würde.

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